6. Oktober 2020
«Doppelrunde» aus Meisterschaft und Cup

Nach einer fast dreiwöchigen Wettkampfpause wird der HC Mutschellen mit zwei Partien innert 48 Stunden gleich doppelt gefordert. Am Donnerstag empfangen die Freiämter in der Meisterschaft den KTV Muotathal, am Samstag muss der Zweitligist im Regio-Cup beim Drittligisten HSG Siggenthal/Vom Stein Baden antreten.

(Christoph Hajagos) Mit zwei Siegen aus ebenso vielen Spielen ist der HC Mutschellen resultatmässig optimal in die neue Saison gestartet. Nach dem knappen 33:32-Auftakterfolg zuhause gegen Malters behielten die Freiämter auch beim Auswärtsspiel gegen die SG Handball Seetal das bessere Ende für sich. «Es war trotz des 33:28-Sieges ein schweres Stück Arbeit, erst in der zweiten Halbzeit hatten wir den Gegner besser unter Kontrolle», ordnete HCM-Trainer Stefan Konkol den Erfolg im Luzerner Seetal ein. Danach hatte der HCM mehr als zwei Wochen keinen Ernstkampf mehr. «Wir nutzten die Zeit zur Regeneration und zu ersten kleinen Kurskorrekturen», liess Konkol verlauten.

Wer ist Favorit?

Das letzte Zusammentreffen mit dem KTV Muotathal ist schon eine ganze Weile her. Mitte Dezember 2017 verloren die Freiämter das Auswärtsspiel gegen die Schwyzer mit einem Tor Unterschied. Bessere (verblasste) Erinnerungen dürften die Mutscheller an das Hinspiel in jener Saison 2017/2018 haben, an deren Ende der Aufstieg in die erste Liga realisiert werden konnte. Mitte Oktober vor drei Jahren deklassierte der HCM Muotathal und schickte die Innerschweizer mit einer 35:21-Packung nach Hause. Doch dies sind Tempi passati. Für die Ausgabe 2020 ist es schwer, einen Favoriten auszumachen. Während die Mutscheller mit den beiden Siegen noch mit weisser Weste dastehen, gaben die Muotathaler gleich zum Saisonauftakt die ersten Zähler ab. Danach folgten jedoch zwei Siege im Nachbarschaftsduell mit der HSG Mythen-Shooters und beim Leader Sursee.

So wird die Partie am Donnerstag (20:45 Uhr/Burkertsmatt Widen) zu einem weiteren Härtetest für den HC Mutschellen. Getreu ihrer Devise werden sich die Freiämter in erster Linie mit ihrem eigenen Spiel auseinandersetzen und sich erst in einem zweiten Schritt auf den Gegner konzentrieren. Bis dahin sind die Mutscheller mit dieser Taktik ganz gut zurechtgekommen, die beiden Siege aus den beiden Ernstkämpfen belegen dies.

Auf dem Papier Cup-Favorit

Nach der Partie gegen Muotathal bleiben dem HC Mutschellen keine 48 Stunden, um sich einerseits von den Strapazen des donnerstäglichen Meisterschaftsspiels zu erholen und andererseits um sich auf die nächste Aufgabe einzustellen. Im Sechzehntelfinal des Regio-Cups reisen die Freiämter am Samstag (15:30 Uhr/Aue Baden) zur HSG Siggenthal/Vom Stein Baden. Auf dem Papier ist der Zweitligist vom Mutschellen gegen den Drittligisten in der Favoritenrolle. Doch im Kader der Limmattaler stehen versierte Kräfte, die viel Routine in die Waagschale werfen können. «Auch wenn im formalen Bereich ein Klassenunterschied besteht, die Mannschaft sollte die Partie bei einem unterklassigen Verein nicht auf die leichte Schulter nehmen», mahnte Christoph Hajagos, Mutschellens Kommunikationsverantwortlicher.

Zuerst wieder Pause, dann volles Programm

Nach dieser «Doppelrunde» haben die Mutscheller erneut eine zweiwöchige Pause vor sich. Genügend Zeit, sich einerseits von den beiden Ernstkämpfen innert 48 Stunden zu erholen, andererseits um die Batterien für das intensive Restprogramm bis zur Weihnachtspause aufzuladen. Ohne ein allfällig weiteres Cup-Spiel müssen die Freiämter in der Zeit zwischen dem übernächsten Meisterschaftsspiel und dem letzten Spiel 2020 kurz vor der Festtagspause acht Spiele in acht Wochen bei nur einem freien Wochenende bestreiten. Ein volles Programm wartet also auf den HC Mutschellen.



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