6. September 2019
„Wir brauchen noch etwas Zeit“

Gute vier Monate nach dem Abstieg aus der 1. Liga öffnet sich für die Herren des HC Mutschellen ein neues Kapitel. Zurück in der 2. Liga beginnt für die Freiämter der ernste Teil des Umbruchs. Erster Gegner der neuen Saison ist die SG Binningen.

(Christoph Hajagos) Ein eigenes Tor mehr gegen Bern oder ein einziges Tor weniger im Parallelspiel hätte anfangs Mai dem HC Mutschellen den Ligaerhalt gesichert. Es hatte aber nicht sein sollen, und so mussten die Freiämter nach nur einer Spielzeit zurück in die 2. Liga. Seitdem der Abstieg besiegelt ist, ist bei den Mutschellern einiges passiert. Viele Spieler haben die Mannschaft verlassen. „Da die Entscheidung gegen uns erst sehr spät gefallen ist, haben wir nur noch bedingt Spieler auf den Mutschellen locken können“, bestätigte HCM-Trainer Stefan Konkol den Umbruch in der Mannschaft. Die Lücken wurden hauptsächlich durch junge, talentierte Nachwuchsakteure aus den eigenen Reihen aufgefüllt. „Zudem haben wir einige Verletzte, so dass das Kader derzeit eher knapp ist. Für uns kommt die Saison zwei, drei Wochen zu früh. Aber wir müssen mit dem Umstand leben und das Beste daraus machen“, gibt sich Konkol kämpferisch.

Viele neue Gegner

Wenn am Samstag (17 Uhr/Spiegelfeld Binningen) die neue Saison eröffnet wird, werden die Freiämter mit der SG Binningen auf einen von acht neuen Gegnern treffen. Erstmals in der Vereinsgeschichte ist der HC Mutschellen in einer Gruppe mit vielen Vereinen aus dem Grossraum Basel eingeteilt. Dazu kommt noch der HC Hopfenperle, eine Gruppierung ehemaliger NLA- und NLB-Spieler, die in der Organisation des HSC Suhr Aarau angesiedelt ist, die HSG Siggenthal/vom Stein Baden, die SG Dietikon-Urdorf und der Freiämter Lokalrivale Muri. Gerade die Derbys gegen die Klosterdörfler und gegen die Nachbarn aus dem Limmattal versprechen viel Brisanz.

Nur wenige Informationen

Angesprochen auf den ersten Gegner gab sich HCM-Trainer Konkol eher bedeckt. „Wir haben ein paar Informationen über die SG Binningen. Aber die Wahrheit liegt bekanntlich auf dem Platz, da müssen wir situativ reagieren. Für uns gilt eher die Devise, dass wir von Spiel zu Spiel schauen, wie sich die ganze Situation entwickelt. Die Vorbereitungsspiele haben einige gute Ansätze gebracht, aber auch noch ein paar Fragezeichen hinterlassen.“ Nun gilt es für die Freiämter, das Beste aus der Situation zu machen um möglichst bald nichts mehr mit den hinteren Tabellenplätzen zu tun zu haben.



Hier das PDF herunterladen!Das pdf dazu gibt es hier. (Rechtsklick, dann "Speichern unter...")




Informationen

Kontakt


Handballclub Mutschellen
c/o Roman Stierli
Schulstrasse 11
8965 Berikon
Intern