Pressemitteilung HC Mutschellen, 24. September 2018
Ein Spitzenspiel war es nur in Halbzeit eins

Gegen den Tabellenersten Olten konnte der Aufsteiger Mutschellen nur in der ersten Halbzeit mithalten, danach war der Leader zu stark und liess den Freiämtern bei der 18:27-Niederlage keine Chance.

(Christoph Hajagos) Als Walber Miranda in der 52. Minute die rote Karte sah und für den Rest der Partie nicht mehr mittun durfte, fehlten HCM-Trainer Stefan Konkol für bereits zwei wichtige Stützen in seiner Mannschaft. Pascal Baur hatte schon eine knappe Viertelstunde zuvor mit seiner dritten Zeitstrafe seinen Arbeitstag beendet. Aber an den beiden Ausfällen die Niederlage festzumachen, wäre zu einfach. Olten war vor allem in der zweiten Halbzeit effizienter, wirbliger und entschlossener, der HCM dagegen zeigte zu wenig Biss, sich der Aufgabe zu stellen. Immer wieder scheiterten die Freiämter an Oltens starkem Torhüter Philipp Büttiker und liessen beste Chancen ungenutzt.

Nachdem die Hausherren vor 280 Zuschauern in der Burkertsmatt fulminant in die Partie gestartet waren und nach wenigen Minuten mit 4:1 in Front lagen, kamen die Gäste aus Olten immer besser ins Spiel. Bis zum 7:7 legte der Aufsteiger vor, danach waren es die Solothurner, die den Takt angaben. Bei 11:12 wurden schlussendlich die Seiten gewechselt. Bis dahin hatte die Partie aber mehr Kampf statt Klasse geboten, von der Spannung her war es aber alleweil ein Spitzenspiel, in dem sich die beiden Kontrahenten nichts schenkten.

Den Faden verloren

Bis zur 40. Minute blieb es auch nach dem Seitenwechsel spannend. Die Mutscheller konnten sogar ausgleichen, das Ruder vermochten sie jedoch nicht herumzureissen. Bis zum 13:14 blieb der Aufsteiger auf Tuchfühlung, danach verloren die Freiämter den Faden. Kontinuierlich bauten die Oltener ihren Vorsprung aus, kurz vor Walbers Ausschluss führte der Leader bereits mit 16:22. Geschwächt durch die beiden roten Karten hatte der HCM nicht mehr das Potential, sich gegen die Niederlage zu stemmen. Am Ende verloren die Freiämter diskussionslos mit 18:27.

Gefasster Trainer

„Olten war besser, beweglicher, souveräner. Punkt.“ Mutschellens Trainer Konkol war nach der Partie schnell wieder gefasst. „Olten hat uns heute die Grenzen aufgezeigt. Und trotzdem habe ich gute Ansätze meiner Mannschaft gesehen, darauf können und werden wir aufbauen. Wichtig ist, dass wir die zwei Wochen ohne Ernstkampf gut nutzen, den Fokus auf die kommenden Aufgaben nicht verlieren und uns in den nächsten Tagen gut regenerieren.“

Verfolgerduell im Muotathal

Nach sechs Partien in fünf Wochen haben die Mutscheller Handballer nächstes Wochenende erstmals keinen Einsatz. Erst in zwei Wochen reisen die Freiämter ins Muotathal. Die Schwyzer haben drei ihrer vier Partien gewonnen, einzig das Duell mit dem Branchenprimus Olten ging verloren. Es wird das Verfolgerduell der Runde werden, wenn der Tabellenzweite den Tabellenvierten zum Stelldichein bittet.

HC Mutschellen – SG HV Olten 18:27 (11:12). Burkertsmatt Widen. – 280 Zuschauer. – SR Hitz/Lämmler. – Torfolge: 2:0, 2:1, 4:1, 4:3, 5:3, 5:4, 6:4, 6:6, 7:6, 7:8, 8:8, 8:9, 9:9, 9:10, 10:10, 10:12, 11:12; 12:12, 12:14, 13:14, 13:17, 14:17, 14:18, 16:18, 16:22, 17:22, 17:23, 18:23, 18:27. – Strafen: 9-mal 2 Minuten gegen Mutschellen inkl. zwei Roter Karten (Baur (39./Dritte Zeitstrafe) und Walber (52./Penaltywurf direkt auf den Kopf des Torhüters)), 4-mal 2 Minuten gegen Olten. – Mutschellen: Barbian, Wagner (ein Penalty), Wymann (ab 43.); Adamcic (6/1), Baur (2), Brunner, Gündel (2), Küttel, Leuenberger (1), Miranda (1/1), Ulrich (2), Vetsch, Vukadin (4). – Olten: Büttiker, Büsching (zwei Penaltys); Aufdenblatten (3), Brandt (4), Burri, Christ, Füglister, Peter (12/2), Rosenberg, Ruile (1), Schmid (2), Schwab, Strebel (5). – Bemerkungen: Adamcic schiesst Penalty an die Latte (29./11:12), Büttiker hält Penalty von Walber (52./16:22). – Bossard bei Mutschellen, Graber bei Olten nicht eingesetzt. – Time-out: Mutschellen (16./7:7), Olten (25./10:11 und 53./17:22). – Mutschellen ohne Füglistaler, Hubli, Kyburz, Schönenberger (alle nicht im Aufgebot) und Sax (verletzt).



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