3. Januar 2019
Auftakt gegen einen bekannten Unbekannten

Nachdem der Aufsteiger in die Abstiegsrunde verbannt wurde, geht es für den HC Mutschellen in den nächsten 14 Spielen um den Ligaerhalt. Erste Aufgabe ist am Sonntag das Gastspiel beim HV Herzogenbuchsee.

(Christoph Hajagos) Gleich am ersten Wochenende nach dem Jahreswechsel startet der HC Mutschellen in den zweiten Teil der „Mission: Ligaerhalt“. „Es werden 14 Spiele, bei denen wir das Messer am Hals haben werden“, drückte HCM-Trainer Stefan Konkol die Brisanz der Partien in der Abstiegsrunde aus. „Wir wollen – wie die anderen sieben Teams auch – unter die ersten vier Mannschaften kommen und den Ligaerhalt auf dem direktesten Weg schaffen.“ Sollte es der Aufsteiger am Ende der Abstiegsrunde nicht schaffen, einen der vier begehrten Plätze zu erreichen, so müsste man wenigstens Fünfter oder Sechster werden, um in den Barragespielen das angestrebte Ziel zu schaffen. Die beiden letztplatzierten Mannschaften steigen in die 2. Liga ab.

„Als Einheit aufs eigene Spiel schauen“

Soweit und so negativ möchte Konkol gar nicht vorausschauen. Vielmehr zeigt sich der Mutscheller Trainer optimistisch. „Wenn wir uns auf unsere Stärken, unser Spiel und unsere Einheit besinnen, dann bin ich überzeugt, dass wir am Ende in der oberen Tabellenhälfte die Saison abschliessen werden.“ Dabei hofft Konkol auch auf die Rückkehr der zuletzt angeschlagenen Spieler. „Bleiben wir in der Abstiegsrunde von der Verletzungshexe verschont und können so quasi aus dem Vollen schöpfen, dann sollte die Qualität des Kaders ausreichen, den Ligaerhalt zu schaffen.“

Dazu meinte Konkol auch: „Auch wenn es die gleiche Sportart wie vor der Festtagspause sein wird, wird nun der Kampf dominieren. Wenn jeder meiner Spieler weiss, um was es geht, seine persönliche Einstellung auf den Ligaerhalt fokussiert, dann kommt es gut.“

Gute Erinnerungen an Herzogenbuchsee

In der Abstiegsrunde wird der HC Mutschellen neben den drei bekannten Teams aus Wohlen, Horgen/Wädenswil und Pilatus auch auf vier neue Gegner treffen. Wobei einer dieser vier „Neuen“ schon einmal Gegner der Freiämter war. Ende August des vergangenen Jahres empfing der Aufsteiger den HV Herzogenbuchsee in der ersten Vorrunde des Schweizer Cups. Es war für den HCM der erste Ernstkampf als Erstligist seit mehr als 16 Jahren. Dementsprechend gross war die Euphorie vor und während des Spiels und noch grösser die Freude nach dem 24:21-Heimerfolg der Freiämter. Das Cup-Abenteuer endete dann jedoch in der ersten Hauptrunde, als der NLA-Absteiger Endingen auf den Mutschellen kam.

Nun kommt es am Sonntag (19:30 Uhr/Mittelholz Herzogenbuchsee) zur Bestätigung oder zur Revanche, je nach Sicht der Mannschaften. Für Konkol kommt die Partie etwas zu früh. „Ich hätte lieber eine Woche mehr Vorbereitungszeit gehabt, aber wir müssen das so hinnehmen.“ Da der Gang in die Abstiegsrunde für den HC Mutschellen nicht aus heiterem Himmel kam, hat der Mutscheller Trainer bereits die letzten Partien der Hauptrunde zur Vorbereitung auf die Abstiegsrunde genutzt. Diese Massnahme sollte der Mannschaft nun helfen, schnellstmöglich wieder auf Betriebstemperatur zu kommen.

Dreimal Bern, einmal Wallis

Nebst dem HV Herzogenbuchsee sind die anderen drei Unbekannten die beiden Reserveteams der Berner A-Ligisten Wacker Thun und BSV Bern, sowie der KTV Visp. Die Walliser bescheren dem HC Mutschellen dann auch eine lange Anreise. In der vorletzten Runde müssen die Freiämter den Weg ins Wallis antreten. Dabei hofft Konkol, dass bis dann die Entscheidung über den Verbleib in der ersten Liga bereits gefallen ist. „Während die eine Hälfte der Mannschaften sich um die ersten vier Plätze streiten werden, wird die Entscheidung, wer als direkter Absteiger den Weg Richtung 2. Liga antreten muss und wer sich in die Barrage retten kann, bis in die letzten Runden dauern“, prophezeit Konkol eine spannende Schlussphase der Abstiegsrunde. Es bleibt zu hoffen, dass der HCM nicht zu den Teams gehören wird, die dann noch zittern müssen.



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