29. Oktober 2018
Damen 1 - Der Favoritenrolle klar gerecht geworden

(Claudia Hirt) Das Frauen 1 des HC Mutschellens traf am Samstagabend in Wädenswil auf das Team der SG Zürisee 2. Hierbei zeigten die Favoritinnen aus dem Freiamt ihren Gegnerinnen eindrücklich den Klassen-Unterschied zwischen den beiden Teams auf und siegten klar mit 11:32 (4:15).

Am späten Samstagabend trafen die Freiämterinnen in Wädenswil ein, wo um 2000 Uhr das Spiel zwischen der SG Zürisee 2 und dem HC Mutschellen 1 in der Glärnischhalle vom Unparteiischen angepfiffen wurde. Die Tabellensituation gab Hinweise, dass den Mutscheller Frauen wohl die Favoritenrolle zugehalten werden musste. Und so gestalteten sich auch die ersten Minuten dieses Spiels einseitig. Bereits nach fünf Minuten zogen die Gäste aus dem Aargau mit 0:5 davon. Dieses Score wurde durch schön herausgespielte Abläufe wie auch schnellen Gegenstössen erzielt. Die Zürcherinnen waren mit dem hohen Tempo der Mutschellerinnen sichtlich überfordert. Erst nach knapp 10 Minuten gelang der SG Zürisee der erste Treffer. Im weiteren Verlaufe der ersten Halbzeit spielten die Mutschellerinnen ihre Gegnerinnen teils schwindlig. Der Höhepunkt in der ersten Hälfte war jedoch die Zwei-Minuten-Strafe der Mutscheller Torfrau Nadine Knoll, welche aufgrund eines Fehlers auf dem Matchblatt (falsche Rückennummer) auf die Strafbank musste. Da die zweite Torhüterin Debbie Meier nicht anwesend sein konnte, musste folglich eine Feldspielerin zwischen den Pfosten aushelfen. Nadin (Muffin) Leuthold drängte sich regelrecht auf ;-) – stand ihre Frau und verteidigte das Mutscheller Gehäuse zwei Minuten lang bravourös – und wehrte einen Schuss meisterhaft ab.

In der Pause wurden die Mutschellerinnen vom Trainer-Duo Hirt/Clematide angehalten, nicht nachzulassen, konzentriert und auf das eigene Spiel fokussiert zu bleiben, wie auch übereilige Abschlüsse und damit verbundene technische Fehler auf ein Minimum zu reduzieren. Head-Coach Hirt stellte folglich den Angriff der Mutschellerinnen um, indem die Torhüterin durch eine siebte Feldspielerin ersetzt wurde. Durch diese taktische Umstellung konnten einige Überzahlsituationen herausgespielt und folglich durch die Mutschellerinnen erfolgreich verwertet werden. Jedoch war es dem Heimteam vom Zürichseeufer hierdurch auch möglich, einige Male direkt auf das noch leere Tor der Freiämterinnen zu werfen und zu scoren – dies weil das Timing betreffend des Wechselns zwischen siebter Spielerin und Torhüterin noch nicht vollends eingespielt war. Am Ende der 60 Minuten gingen die Mutschellerinnen als  verdiente Siegerinnen vom Platz. Trotz einigen Patzern zeigten die Ladies aus dem Aargau, dass sie zurecht an der Tabellenspitze mittun.





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