25. Oktober 2018
Der Aufsteiger ist im Soll

Mit dem Auswärtsspiel in Muri hat der Aufsteiger Mutschellen am letzten Samstag die erste Hälfte der Hauptrunde abgeschlossen. Mit drei Siegen, drei Niederlagen und einem Unentschieden stehen die Mutscheller mit einer ausgeglichenen Bilanz da. Jetzt beginnt die heisse Phase der Rückspiele.

(Christoph Hajagos) „Mit etwas Wettkampfglück hätten wir den einen oder anderen Punkt mehr. Aber angesichts der verletzungsbedingten Ausfälle haben wir wohl das Optimum aus den ersten sieben Spielen herausgeholt.“ Die Bilanz von HCM-Trainer Stefan Konkol, der sich von seiner Grippe erholt hat, fällt zurückhaltend positiv aus. „Wir sind plus-minus dort, wo wir es erhofft und vielleicht auch etwas erwartet haben. Aber aufgrund der engen Tabellensituation kann sich in den nächsten sieben Partien noch vieles verändern.“

Sieben Endspiele

Leader Olten ist mit dem Punktemaximum weit weg, doch zwischen dem Tabellenzweiten Muri mit fünf Verlustpunkten und dem Ranglistensechsten Horgen/Wädenswil mit neun Negativzählern geht es eng zu. Da werden die direkten Duelle entscheidend sein. „Wir haben bis Mitte Dezember sieben Endspiele vor uns. Da es in der Tabelle so eng ist, kann es durchaus sein, dass ein Team, das am 13. Spieltag noch über dem Strich liegt, bei der Endabrechnung eine Runde später den bitteren Gang in die Abstiegsrunde antreten muss“, so Konkol weiter.

Der HC Mutschellen wird in den kommenden Wochen wohl alles dafür tun, dass er diesen Gang nicht gehen muss. Doch nun kennen alle Gegner den Aufsteiger und werden sich von den Freiämtern nicht mehr so leicht überraschen lassen. „Wichtig wird sein, dass wir die Duelle gegen die direkte Konkurrenz gewinnen und dazu noch die Spiele gegen die beiden Mannschaften aus der untersten Region der Tabelle für uns entscheiden können“, äusserte sich Konkol zu seinem Wunschfahrplan.

Direkter Konkurrent sinnt auf Revanche

Einer dieser direkten Konkurrenten ist der HC Einsiedeln. Mit grossen Ambitionen im Vorfeld der Saison sind die Schwyzer gleich mit zwei Niederlagen in die neue Spielzeit gestartet. Vor allem die Heimniederlage gegen den Aufsteiger Mutschellen tat den Einsiedlern weh, und tut sie ihnen immer noch. Auf der Facebook-Seite des Vereins sinnen die Schwyzer auf Revanche und berufen sich auf den Aufwärtstrend der Mannschaft nach dem miserablen Saisonstart.

Da muss der HCM, mit seinem treuen (Heim-)Publikum im Rücken, unbedingt dagegenhalten. Konkol meint dazu: „Wir dürfen Einsiedeln nicht in die Gänge kommen lassen. Wenn dort die Maschinerie einmal rollt, dann wird es schwierig, sie wieder zu stoppen. Wir werden unsere Mittel dazu einsetzen. Dies bedingt vor allem in der Defensive eine kompakte Teamleistung. Es wird wohl wieder auf die Details ankommen.“ Wie man Einsiedeln packen kann, das haben die Freiämter vor zwei Monaten bereits einmal bewiesen. Nun wird sich zeigen, ob sie es auch ein zweites Mal können.



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